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Herzlich Willkommen !  Frohes Neues 2012

 

2012 lautet das Themenjahr der Stadt "Naturraum und gesundes Leben". Hoffentlich zählt der Schutz des alten Baumbestandes

auch zu diesem Naturraum. Wenn man die Baumfällliste 2012 liest, will man das nicht so recht glauben. Am Kehrwiederwall wurden

einige der schönsten Linden gefällt. Am anderen Wall, oberhalb vom Seniorengraben, sind schon wieder einige alte Linden zum Fällen

markiert. Fotos vom Kehrwiederwall und Liebesgrund 2012

 

 

Feiern statt Fällen

 

2012 wollen wir 200 Jahre "Rettung des Berghölzchens vor dem Kahlschlag" feiern.

1812 wurde das kleine Moritzberger Wäldchen kurz vor der geplanten Abholzung von zwei Baumfreunden gekauft

und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Das Ziel dieses Festes ist der Schutz der alten Bäume gegen die Interessen der Forstwirtschaft.

Bald mehr zu diesem Thema.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von den gefällten Bäumen 2011

 

18.4. 2011

 

In dem Winterhalbjahr 2010/2011 wurden wieder alte und gesunde Bäumen zerstört.

Auf der offiziellen Baumfällliste sind viele der gefällten Bäume nicht aufgelistet.

 

Der Ehrlicher - Park wurde mal wieder radikal ausgelichtet. Gesunde Bäume wurden gefällt oder verstümmelt, siehe Fotos

 

Rund um den Dom wurden 20 alte Bäume gefällt. Hundertjährige Linden mussten "Blickachsen" weichen.

Die drei wunderschönen Eiben auf dem Domfriedhof versperrten ein "Sichtfenster" auf das Weltkulturerbe.

 

Der Kalenberger Graben ist mal wieder etwas kahler geworden.

Die reichhaltige Vogelwelt ist Geschichte und die intimen Plätze sind Vergangenheit.

 

Auch rund um den Kehrwiederwall wurde wegen "Historischer Achsen" gefällt

 

Auch auf dem Berghölzchen wurde viel zerstört. Die uralte Esche vor dem Hotel "Berghölzchen" ist für immer verschwunden.

 

An der Trilke wurde das Ufer gerodet. Riesige Trauerweiden fielen im "Kettensägen Massaker 2011" .

 

Im "Kleinen Hölzchen" schlug die Forstwirtschaft einige alte Bäume. Die Möbelindustrie zahlt ein paar Euro,

die in keinem Verhältnis zu den optischen und ökologischen Verlusten (CO2 Filter etc.) stehen.

 

Leider ist dies nur eine kleine Dokumentation der diesjährigen Fällaktion. Nach Angaben der Stadt wurden 224 Bäume gefällt

und 130 gepflanzt. Wer Fotos von weiteren Baumfällaktionen hat, kann sie uns gerne mailen.

 

 

 

2.2.2011

Unterschriftenliste für den Erhalt der Blutbuche in Sarstedt

 

 

Durch Privatinitiative ist am 1.2.2011 das Abholzen einer 200 jährigen Blutbuche verhindert worden.

Wegen einem verstopften Abwasserrohr sollte dieser gesunde Baum für immer verschwinden.

Die Baumfäller waren schon vor Ort, wurden aber unverrichteter Dinge durch das Engagement von Herrn

Glitz, nach Hause geschickt.

 

Des Weiteren ist es Uwe Glitz gelungen, den Sarstedter Verwaltungsmitarbeiter,

der die Genehmigung zum Fällen erteilt hat, zu einer erneuten Prüfung der Angelegenheit zu bewegen.

Uwe Glitz hat eine Unterschriftenliste für den Erhalt des schönen Baumes hergestellt.

Bitte klicken Sie auf auf den blauen Link, Unterschriftenliste.

Sie können die Liste ausdrucken, unterschreiben, kopieren und die Kopie an den Sarstedter Umweltbeauftragten

schicken.

peter.plein@sarstedt.de

 

Lesen Sie bitte auch den Zeitungsartikel zum Thema, siehe Haz vom 2.2.2011

oder lesen Sie unseren Leserbrief an die Haz.

Klicken Sie bitte auf Foto um sich ein Bild von dem Baum zu machen.

 

Warum wird soviel gefällt in Hildesheim ?

 

Die Wirtschaft boomt und der Holzpreis steigt. Auch in diesem Winterhalbjahr werden und wurden

wieder einige hundert bzw. zweihundertjährige Bäume gefällt und an die Holzindustrie verkauft.

Die wenigen alten Bäume die Stürme, Bombardierungen, Brenn und Bauholznöte überlebt haben,

verschwinden heute für eine Hand voll Euros.

Die überschuldete Stadt hat meist ein Brett vorm Kopf wenn es um alte Bäume geht.

Im Nachkriegs Hildesheim wurde eher gefroren als alte Bäume zu fällen.

 

Die Gründe für die aktuelle Zerstörung alter Bäume sind vielfältig, widersprüchlich

und manchmal kurios :

 

Bäume und Büsche begünstigen Straftaten, siehe Langelinienwall

Pappeln und Weiden beeinträchtigen die Verkehrssicherungspflicht , siehe Bäume am Überlaufbecken

Großbäume passen nicht in die enge und sterile Nachkriegsarchitektur, siehe Drispenstedt

Sie sind weder gradlinig noch einheitlich, sie beschatten die Neupflanzungen, siehe Kehrwiederwall

Sie passen nicht in das architektonische Konzept, siehe  Neugestaltung der Wollenweberstrasse

Das Holz bringt Geld in die Stadtkasse , siehe Steinberg, Berghölzchen, Giesener Wald,

Galgenberg, Rottsberg, Hildesheimer Wald

Sie kosten Geld bei der Pflege und versperren Blickachsen, siehe Ernst-Ehrlicher-Park

 

 

Berghölzchen 

 

2010/2011 wurden wieder alte Bäume auf dem Berghölzchen gefällt. Auch diesmal wurden einige der prächtigsten

und ältesten Bäume vernichtet. Direkt vor dem Restaurant "Berghölzchen" wurde ein über 200 Jahre alter Baum zerstört.

Ohne jegliche Ankündigung wurde ein Funkturm gebaut.

Mitten im Naturschutzgebiet dieses kleinen Bergwaldes überragt die Antenne alle Baumkronen.

Im September 2009 wurden 21 uralte Buchen gefällt. Revierförster Eikemeier zerstörte einige der ältesten und

schönsten Bäume mit dem Argument der Verkehrssicherungspflicht.

Die Fotos vor und nach der Abholzung dokumentieren, dass auch kerngesunde Baumriesen, an Orten ohne jeglichen

Verkehr, der Kettensäge zum Opfer fielen.

 

Berghölzchen Historisch

 

1812 wurde der Wald kurz vor dem Abholzen von Privatleuten aufgekauft und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

2012 jährt sich die Rettung des kleinen Bergwaldes. Wir möchten das Feiern statt Fällen !

 

Kehrwiederwall 

 

Am 12.1.2010 begann die Stadt mit dem Fällen von fünf alten Linden auf dem Kehrwiederwall.

Alle Bäume waren äußerlich gesund, einer wuchs schief und vier Bäume waren innen hohl. Fotoserie vom 12.1.2011.

Die alte Lindenallee (über 80 Jahre alt) wurde in den letzten Jahren zu ca. 50 Prozent gefällt.

Neue Linden wurden in Reih und Glied gepflanzt.

Vor drei Jahren hat der Stadtentwicklungsausschuss für die Erneuerung der Lindenallee auf dem Kehrwiederwall gestimmt.

Das heißt, die dortigen Bäume müssten gefällt und neue angepflanzt werden, siehe den Presseartikel in der Haz  4.3.2008

Ein Video dieser denkwürdigen Rathaussitzung dokumentiert einen Ausschnitt der Debatte.

Zwei Monate später äußerte sich der damalige Stadtbaurat Kulenkampff mit den folgenden Worten:

"Konzept der Stadt sei, die Bäume in den nächsten 10 Jahren, peu a peu auszuwechseln" .Haz  3.6.2008

Bitte helfen Sie mit dieses Naturdenkmal zu erhalten.     

 

Job zu vergeben

 

Wer mitmachen will, ist bei der "Hildesheimer Natur" herzlich willkommen.

Einzige Voraussetzung : Ein großes Herz für alte Bäume.

Gerade jetzt braucht die Stadt Gegenwind durch engagierte Baumschützer, die sich von

"Verkehrssicherungspflichten" und "Sichtachsen" nicht abschrecken lassen.

Machen Sie mit ! Jeder auf seine Weise oder gemeinsam für den Erhalt der Hildesheimer Natur.

"Frei wie ein Baum, gemeinsam wie ein Wald !"

 

 

 

Hildesheimer Natur 

 

Es gibt sie noch, die schöne Hildesheimer Natur.

Fotos und Videos zum Entspannen

 

Verwurzelt in Hildesheim

 

Die alten Bäume wirken erhaben in ihrer Größe und einzigartig im Wuchs.

Sie sind das lebendige Vermächtnis unserer Vorfahren.

Sie sind ein Stück Heimat das allen Einwohnern Hildesheims geschenkt wurde.

Mit ihren mächtigen Kronen filtern die Bäume CO 2 und Schmutz aus der Luft.

Sie erzeugen Sauerstoff und ihr Schatten spendet Kühle an heißen Sommertagen.

Bäume schützen uns vor Wind und Lärm.

Sie stiften Identität in einer austauschbaren Nachkriegsarchitektur.

 

Wir wünschen uns...

 

Mehr Baumschutz !

Kein Kettensägen Massaker an alten und gesunden Bäumen in Stadt, Wald und Land !

Mehr Natur in Hildesheim !

Mehr Natur, von jedem Fenster der Stadt sollte ein Stück davon zu sehen sein .

Mehr offene Gewässer und Biotope !

Mehr Sträucher und Büsche für Tiere und Menschen !

Mehr begrünte Nachkriegsarchitektur !

Mehr Naturdenkmäler !

 

Gut Holz !

Ihre Hildesheimer Natur

 

 

Thomas Vespermann

Königstrasse 41

Tel. 133464

info@hildesheimernatur.de

 

Die Fotos der "Hildesheimer Natur" können für nichtkommerzielle Zwecke kopiert werden.